VA Smalltalk Forum 08: Welcome

The very first presentation of the day introduced the agenda for the day and gave a very brief overview of our services.

I introduced our plans to offer Smalltalk Training as well as Seaside Training in 2009, and an initiative to support customers in finding out whether adopting Seaside for an existing project is feasible. We plan to offer to do a proof-of-concept mini-project to make it easier to plan for a Seaside transition.

You can view the presentation here.

VA Smalltalk Forum 2008: Adriaan has posted his pictures

As I mentioned earlier, Adriaan was taking photos of the event, and has put them up on his site.
I like the photos and I think they show pretty well how much fun the event was. Take the time and have a look what you missed if you weren’t there!

Thanks, Adriaan. As a presenter, you have very little nerve and time to take photos, so I am grateful for your efforts.

I’m still catching up on a few things after the event, so my posts come out a lot slower than I’d like them to. Keep coming back!

VA Smalltalk Forum 08: Market Perspectives and Strategies

Nick Gilman (Manager, International Sales and Business Development) gave a short talk on the current status of VA Smalltalk at Instantiations and an outlook onto Instantiations’ strategy for VA Smalltalk.

  • Instantiations is profitable and healthy
  • Oregons Top 100 growing Companies for several years in a row
  • VA Smalltalk has significant partin in profitability
  • New licences sold over the last 12 months in North America and Europe
  • No plans to stop support or development of the product
  • Input by users welcomed and needed. Contact Nicholas or Joachim for feedback and discussion

VA Smalltalk Forum 2008: the retrospect (1)

It’s been a very busy time to organize the Forum and to prepare the presentations, and I am glad it’s over. But after all, it went very well and I think we had a great time at Frankfurt. There were some bloggers and photographers present, so I hope I can publish a few links to sources of independent information about the Forum.

I will be posting a few details over the next few days, including pictures. But there’s still a lot to do. I need to catch up on a few private and professional things…

I’ll start with a few facts for everybody who missed it:

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Registrierungsprobleme fürs VA Smalltalk Forum

Da ist man mal eine Woche in Urlaub (andere Geschichte), und kaum kommt man zurück, erreichen einen dann die Hiobsbotschaften. In meinem Maileingang war eine Nachricht, dass es offenbar Probleme mit der Registrierungsseite fürs VA Smalltalk Forum Europe 2008 gibt. Anscheinend ist für einige User mit dem Internet Explorer 6 kein Eingabeformular auf der Seite zu sehen. Ich kann diesen Fehler nicht nachvollziehen, mit Safari, Mozilla und Opera funktioniert die Seite ohne Probleme.

Sollte jemand mit der Registrierung Probleme haben, ist es am einfachsten, nicht lange rumzuprobieren, sondern einfach eine Mail an mich (jtuchel (bei der) objektfabrik.de) zu schicken. Dann klappts auch mit der Registrierung 😉

Die Kollegen bei Instantiations sind informiert und werden sich (wenn sie heute nachmittag aufstehen da drüben) um die Sache kümmern.

Hotelkontingent fürs VA Smalltalk Forum nur noch bis 22.8.

Wir haben für Besucher des VA Smalltalk Forum Europe 2008 in Frankfurt beim Novotel ein Kontingent von vergünstigten Zimmern ausgehandelt. Diese Zimmer kosten 119 Euro pro Nacht inkl. Frühstück.

Allerdings müssen diese Zimmer bis spätestens 22.8. direkt beim Novotel gebucht werden. Bei der Buchung sollte man erwähnen, dass man das VA Smalltalk Forum besuchen möchte, um diesen Sonderpreis zu erhalten. Einige Zimmer wurden schon gebucht, und wer zuerst kommt…

Ausserdem bitten wir alle Interessenten, sich rechtzeitig zu registrieren, damit wir die Räumlichkeiten entsprechend planen können (bei großem Andrang müssen wir dann auch eine Mikrofonanlage buchen etc).

Die Geschichte des VA Smalltalk Forum (2)

Im Jahr 2006 kamen unsere Kunden und zunehmend auch Firmen auf uns zu, mit denen wir bisher nicht gearbeitet hatten, und wollten sich ein Bild davon machen, was das mit diesem Wechsel zu Instantiations nun zu bedeuten hatte. Und fast immer war der Hintergrund der Folgende: man steckte mitten in der Phase eines “Wiederauflebens” im Projekt. Die große Welle der “unternehmensweiten Konsolidierung” war abgeflacht, und es wurde langsam klar, dass es nach wie vor neue Anforderungen zu erfüllen gilt. Die ständige Frage danach, ob denn dieser technologische Weg der richtige sei, oder ob man nicht schnellstens auf die neue Plattform portieren solle, wich einem wesentlich bodenständigerem Ansatz: wenn es keine große Not für Veränderungen gibt, muss nicht unbedingt verändert werden. Einige unserer Kunden hatten bereits Schätzungen gemacht, welche Aufwände zu stemmen wären, um eine Neuimplementierung bestehender Funktionalität zu bewerkstelligen…

Um es also kurz zu machen, hier in Deutschland und in der Schweiz kam immer wieder die Frage auf, wer das denn sei, ob man sich denn auf Instantiations verlassen könne, und wie es denn nun um die Zukunft von VA Smalltalk stehe. Die meisten Kunden hatten bereits seit einigen Jahren keine Wartungsvereinbarung mehr mit IBM und waren bei VisualAge Versionen 5.0 oder 5.5 stehen geblieben. Ein wichtiges Thema war fast immer die Integration mit den um die Projekte herum entstandenen, meist web-basierten Anwendungen. HTTP, XML, Web Services waren die Stichworte, mit denen man sich in den Projekten konfrontiert sah.

Ein wichtiges Thema war also, was die neueren Versionen von VisualAge bzw. VA Smalltalk denn hier zu bieten haben, und wie schwierig der Umstieg auf die neue Version von VA Smalltalk sein würde.  Migrationen auf VA Smalltalk 7 wurden zu einem neuen Spezielgebiet (siehe dazu auch meinen Vortrag vom VA Smalltalk Forum 2007), und wir konnten bei einigen Kunden beweisen, dass zum Einen der Umstieg auf VA Smalltalk 7 recht einfach ist, und sich andererseits der Umstieg wegen der vielen kleinen, aber dennoch hilfreichen Neuerungen durchaus lohnt. So verkauften wir in 2006 und 2007 auch deutlich mehr VA Smalltalk-Lizenzen als in den Jahren zuvor, und fast nur an Kunden, die schon 4 oder 5 Jahre keine Wartung mehr gehabt hatten.

Instantiations, selbst ein wenig überrascht von diesem Erfolg, hatte inzwischen mit Nicholas Gilman einen International Sales Manager, der sich voll und ganz dem ausser-US-amerikanischen Markt widmen sollte. Als ich ihm den Vorschlag unterbreitete, die Kunden hier in Europa zu einer Veranstaltung zu versammeln, in der sie zum Einen Instantiations kennen lernen können, zum anderen aber vor allem auch sehen können, dass sie nicht die letzten ihrer Art sind, kam zunächst ein eher verhaltenes Echo. Noch war er zu neu in der Firma, und noch war der Fokus seiner Aktivitäten in erster Linie die Java-Produktlinie von Instantiations, die übrigens sehr erfolgreich ist.

Erst Ende 2006 war die Idee bei Instantiations offenbar auf fruchtbaren Boden gefallen. Er hat es nie ausgesprochen, aber ich denke, Nick musste die Idee erstmal in sein Unternehmen “hineinmassieren”. Eines Tages, als ich meine Idee wieder einmal auf den Tisch brachte, war es soweit: “Why don’t we just do that, sounds like a great way to get in touch with our customers abroad!”. Die Idee des VA Smalltalk Forums sollte nun also Realität werden.

Kein Bild, kein Ton … was soll das denn?

Auf dem Instantiations-Forum wurde die Frage gestellt, ob wir denn vielleicht einen Audio- oder Video-Podcast der Veranstaltung am 23. September erstellen und zum Download anbieten können. Schliesslich kann nicht jeder, den es interessiert, da hin kommen.

Leider ist die Antwort recht klar: das können wir nicht leisten, und ich persönlich möchte auch nicht.Das Problem ist weniger, einen Audio-Mitschnitt zu erstellen, als vielmehr, diesen in vernünftiger Qualität nachzubearbeiten und bereitzustellen. Ich selbst höre regelmässig James Robertsons Podcast “Industry Misinterpretations” und finde ihn eine tolle Sache. Und irgendwie würde ich sowas auch gerne machen, vielleicht einen deutschsprachigen Podcast zu Smalltalk, Seaside und Co.

Allerdings macht James das inzwischen hauptberuflich und Vollzeit, und nutzt dazu sehr gutes Equipment, das mir nicht zur Verfügung steht. Und selbst hier muss ich sagen, dass die Audio-Live-Mitschnitte, z.B. von der SPA-Konferenz, der OOP oder der Smalltalk Solutions teilweise so schlecht zu hören und zu verstehen sind, dass sie eigentlich wertlos sind, zumal für nicht-Englisch-sprechende Zuhörer.

Da ich auf dem Gebiet bisher keine Erfahrung habe, und bis September auch keine Zeit habe, um mich ins Podcasten einzuarbeiten, ist es die Zeit und Mühe nicht wert, um dann womöglich ein dürftiges Ergebnis zu bieten. Und die Kommentare dazu wären sicher auch nicht dankbarer, als die Beiträge auf dem Forum.

Das wichtigste aber: für alle, die es nicht zum VA Smalltalk Forum Europe 2008 schaffen, wird es die Foliensätze zum Download geben, und zwar auf der website der objektfabrik . Ausserdem gab es letztes Jahr ein paar Besucher, die gebloggt, Photos vom Event geschossen und im Web veröffentlicht haben (guckst Du hier) .

Ich würde mich sehr freuen, wenn auch dieses Jahr wieder Blogposts und Bilder zum VA Smalltalk Forum auftauchen.

Warum sollte ich zum VA Smalltalk Forum fahren?

Logo des VA Smalltalk Forum 2008Heute stellte mir ein Kunde eine interessante Frage: “Was weiss ich, wenn ich nach Frankfurt fahre, das ich nicht schon weiss?”.

Ich denke, es gibt einige gewichtige Argumente für einen Besuch.
Da ist zunächst einmal die Präsentation der Version 8 von VA Smalltalk. John O’Keefe wird vorführen, woran er mit seinem Team im vergangenen Jahr gearbeitet hat, und welche Pläne Instantiations für die kommenden Versionen von VA Smalltalk hat.
Interessant wird sicher auch, was Nick Gilman über die Marktsituation von VA Smalltalk zu berichten hat, und wie es mit der kaufmännischen Seite für den Hersteller aussieht.
Ein Highlight wird dieses Jahr sicher auch wieder der Anwenderbericht sein, den diesmal die Versicherungskammer Bayern beisteuert. Hier wird seit rund 10 Jahren mit VisualAge Smalltalk ein Agentursystem entwickelt, das über die Jahre einen ganzen Mix an externen Integrationsschnittstellen bekommen hat.
Zwei Vorträge befassen sich auf den ersten Blick mit sehr technischen Gesichtspunkten: Die Integrationsfähigkeit von VA Smalltalk-Applikationen in heutige IT-Landschaften. Dabei soll es zwar darum gehen, welche technischen Möglichkeiten es gibt, mit Java-Applikationen, Backend-Systemen etc. Daten auszutauschen, aber vor allem soll auch an der gedanklichen Blockade gerüttelt werden, dass die “Modernen” Architekturen fest mit Java, C# oder sonstigen “aktuellen” Technologien verheiratet sind. Am Beispiel von RESTful Web Services soll gezeigt werden, dass VA Smallttalk durchaus die heute diskutierten Technologien unterstützt, und ein vollwertiges Mitglied des Technologie-Mix eines Unternehmens ist.
In der zweiten technischen Session gehen wir auf Seaside ein und geben einen kurzen Überblick über dessen Arbeitsweise. Vor allem aber wollen wir aufzeigen, dass es sich in bestehende Intranet-Architekturen im Unternehmen integrieren lässt, sodass ein Anwender nicht zwingend merken muss, ob er sich auf einer Java-generierten HTML-Seite befindet, oder ob er gerade mit einer Smalltalk-Anwendung arbeitet. Wir werden auch beleuchten, welche Problembereiche zu meistern sind, wenn eine bestehende fat client-Anwendung in eine Server-Anwendung umgestellt werden soll. Dabei beleuchten wir, welche Eigenschaften von Seaside hier hilfreich sind, und wieso gerade Seaside eine solche Umstellung stark erleichtert.

Mit das Wichtigste ist aber sicher, dass man die Gelegenheit hat, sich mit anderen VA Smalltalk-Anwendern auszutauschen!

Wem jetzt noch die Entscheidung schwer fällt, sollte sich die Zusammenfassung des VA Smalltalk Forums vom letzten Jahr ansehen. Dort finden sich auch links auf weitere Teilnehmerberichte.

Die Geschichte des VA Smalltalk Forums (1)

Als IBM 2005 das Thema Smalltalk aus ihrem Produktportfolio strich, waren viele User entsetzt: Jetzt ist es wirklich aus. Wenn IBM Smalltalk aufgibt, geht’s jetzt dem Ende zu. Und wir haben’s ja auch alle schon gewusst.

An schlechten Beispielen, aus denen man das ablesen kann, mangelt es nicht. Das prominenteste ist sicher OS/2, das inzwischen zwar auch von einer anderen Firma weiter gepflegt wird (eCom Station), aber keine wirkliche Bedeutung mehr am Markt hat.

Auch die Vorzeichen waren düster: Als IBM Business Partner und langjährige Berater im Umfeld von VisualAge Smalltalk war es uns teilweise sehr schwer gefallen, bei der IBM in Deutschland jemanden zu finden, der  uns mit dem Bezug von Lizenzen helfen konnte. Ich kann mich an einen Mailverkehr innerhalb der IBM erinnern, in dem eine Anfrage von uns zwischen Berlin, Stuttgart, Raleigh und Hamburg hin und her wanderte, in der es zunächst zu klären galt, welcher Ansprechpartner in der IBM für dieses seltsame VisualAge eigentlich noch existiert. Schliesslich gehörte es weder in die Sparte Tivoli, noch zu Websphere, und schon gar nicht in die Notes- oder DB2-Schiene…

Instantiations war hierzulande bis zur Ankündigung der Übergabe von VA Smalltalk eigentlich eine eher unbekannte Größe. Zwar hatte man von Window Builder und VA Assist schon gehört, aber hier in Deutschland sind diese beiden Produkte nicht sehr verbreitet. Und so galt es, einfach mal Kontakt aufzunehmen, und die Fühler dorthin auszustrecken. Schliesslich hatten wir einige Kunden, die von der ganzen Geschichte ziemlich beunruhigt waren, und die genaueres zu diesem Deal erfahren wollten. Ausserdem gab es ja die Hoffnung, dass Instantiations vielleicht etwas mehr Interesse daran hat, sein Produkt zu verkaufen, als die IBM es einige Jahre lang an den Tag gelegt hatte.

Die ersten Kontakte waren sehr interessant. Instantiations hatte alle Hände damit zu tun, das Produkt in einer neuen Version (6.03 unter IBM-label) fertig zu stellen, und irgendwie war man noch gar nicht recht auf internationale Kontakte eingestellt.

Interessanter Weise hatte es auch schon bei der IBM das Problem gegeben, dass das Entwicklungsteam seine Kunden gar nicht kannte. Wer keine Support-Anfrage gestellt hatte, die bis zum Entwicklungsteam durchgereicht wurde, war ein weisser Fleck auf der Karte. Das Vertriebsmodell über Passport Advantage tat dazu noch seinen Teil: die meisten Kunden hatten Lizenzverträge mit IBM, die so umfangreich waren, dass eine Hand voll VisualAge-Lizenzen praktisch nicht gesondert berechnet wurden, sondern nahezu verschenkt wurden. In Summe war zwar klar, dass VisualAge profitabel war, aber eindeutige Zahlen dazu, wieviele Installationen es gab und wo diese waren, waren nicht bekannt. Genau das war natürlich auch ein Problem für Instantiations: man kannte das Produkt seit langer Zeit und auch viele Kunden vor allem in den USA, aber ausserhalb der Staaten wurde es schon schwieriger.

Wichtigstes Ziel für Instantiations musste also zunächst sein, möglichst viele IBM – Kunden davon zu überzeugen, ihre IBM-Lizenzen in Instantiations-Lizenzen umzutauschen. In den Staaten, wo vor allem Window Builder ein sehr weit verbreitetes Add-on zu VisualAge ist, war das recht gut möglich: die Kunden kannten Eric Clayberg und seine Mannschaft schon lange Zeit, und wussten, dass hier ein kompetentes Team versammelt ist, das wirklich guten Support leisten kann.