Allocacoc PowerCube extended USB


Es geht sicher nicht nur mir so, dass ein Schreibtisch grundsätzlich zu klein ist, und sich in kürzester Zeit nicht nur Berge von Papier in allen möglichen Erhaltungs- und Aggregatzuständen, sondern vor allem auch Kabel ansammeln. Hier mal ein Tablet aufladen, da mal ein Laptop angeschlossen. Und da ja die Steckdosen unter dem Tisch liegen (in einer hübsch abgedeckten Kabelführung), lässt man die Kabel auch gleich fürs nächste Mal liegen, denn wer krabbelt schon gerne unter den Tisch, nur um mal eben das Telefon aufzuladen oder ein paar Daten zu synchronisieren.

Damit sollte nun im objektfabrik-Mutterschiff Schluss sein, und es musste eine geeignete Tischsteckdose her. Wichtig war: viel Platz für den sonstigen Kram, der ja ausser zwischen Weihnachten und Neujahr (wegen der guten Vorsätze, Ihr wisst schon…) nie weniger wird, möglichst am Tisch befestigt, weil sonst im Zweifel immer irgendwo hinter dem Tisch auf dem Boden zu suchen, was die Investition ja völlig ad absurdum führen würde.

Nein, das ist nicht mein Schreibtisch. Dessen Farbe habe ich schon längst vergessen…😉

Auf der Suche nach einer kompakten Mehrfachsteckdose für meinen immer viel zu vollen Schreibtisch bin ich auf den PowerCube Extended USB (wer übetr diesen Link nicht nur stöbert, sondern auch kauft, tut mir einen kleinen Gefallen) von allocacoc gestossen, der mir auf Anhieb gut gefallen hat.

Ob der Firmenname wirklich auf eine altbekannte Brause mit hohem Markt- wie Zuckeranteil zurückzuführen ist, kann ich nicht sagen, aber die Idee für den PowerCube hat mir gut gefallen: kompakte Abmessungen, integriertes USB-Netzteil und eine einfache Lösung, um das ganze auf dem Schreibtisch zu befestigen. Dass man diesen Würfel mit weiteren PowerCube’s zu einem Turm erweitern kann, der dann massig Stromanschlüsse auf kleinstem Raum bietet, macht das ganze noch etwas spannender.

Gestern also hat ihn der freundliche Mann von DHL an der Türe abgegeben und ich bin nach wie vor ganz angetan von diesem Konzept, das so einfach und doch pfiffig ist.

Was an dem Teil so pfiffig ist, ist der kleine Plastikstöpsel, mit dem man eine der vier Steckdosen in einen Montagefuss verwandeln kann. Dieser Stöpsel kann auf oder unter dem Schreibtisch oder an der Wand oder einem Schrank verschraubt oder verklebt werden.

Aber: Da der Stöpsel nicht in die Anschlusslöcher der Steckdose greift, kann man den Würfel immer ein bisschen drehen und ich bin mir auch nicht sicher, ob der Würfel in der Halterung bleibt, wenn man einen relativ fest sitzenden  Schuko-Stecker (z.B. von einem MacBook Pro Netzteil) aus der oberen Buchse herauszieht. Also muss man eben immer mit der zweiten Hand ein bisschen mithelfen beim Ein- und Ausstecken.

[Update: Inzwischen habe ich das Ding mit dem Stöpsel an der Hinterseite meines Schreibtisches verklebt, und habe erst danach festgestellt, dass zum Einen der Würfel darauf um 360 Grad drehbar ist, und dass dies zum Anderen bedeutet, dass man hier sehr wohl auch fest sitzende Stecker herausziehen kann, ohne die ganze Geschichte in der Hand zu halten. Das ganze funktioniert also deutlich besser, als es zunächst aussah. Man sollte nur bedenken, dass man den Klebe-/Schraubfuss nicht gerade in der Stellung anklebt bzw. festschraubt, in der der Würfel dann letztendlich meistens darin sitzen wird, sondern verdreht um 90 oder 270 Grad. Dann wird’s perfekt und der Würfel hält sehr stabil in seiner Halterung, obwohl er dennoch drehbar ist.]

Ein zweiter [Inzwischen der einzige, weil sich der erste ja in Wohlgefallen aufgelöst hat…] Kritikpunkt ist die Beschränkung auf nur einen USB-Anschluss. Zwei wären sicher besser. Für mich jedoch reicht aktuell einer.

[Und noch ein Update: Ich habe bisher nicht erwähnt, dass ich vor lauter Begeisterung einen zweiten dieser Würfel gekauft habe, einen für unterwegs, wenn im Hotel mal wieder zu wenig Steckdosen vorhanden sind, und weil ich mir so das Mitschleppen eines USB-Netzteils sparen kann. Was soll ich sagen? Im Gepäck ist der Unterschied zu spüren, und der kleine Würfel mach auch hier in meinem Hotelzimmer eine gute Figur: 4 Steckdosen plus ein integriertes Handy-Ladekabel auf kleinstem Raum. Was will man mehr?]

Was meiner Ansicht nach noch in der PowerCube-Familie fehlt, ist ein Ethernet-Switch in Form eines PowerCube classic, der seinen Stromanschluss auf der Unterseite hat und die 220V-Leitung nach oben an eine weitere Buchse weiterleitet und an einer seiner verbleibenden Würfelseiten 4 Ethernet-Buchsen hat (vielleicht kann man sogar zwei Würfelseiten nutzen und 8 daraus machen, eine Pro-Version quasi). Wenn die Miniaturisierung so weiter geht, passt da vielleicht sogar mal ein WLAN-Router rein. So könnte man das perfekte modulare Anschlussterminal fürs Büro schaffen – ob für den Arbeits- oder Konferenztisch.