T-Mobile Travel & Surf: manchmal fühlt man sich…


…als zahlender Kunde schon ziemlich heftig auf den Arm genommen.

Im Urlaub (Kroatien war es dieses Jahr) habe ich ein Travel&Surf-Paket vom Magenta-Meister, das 7 Tage langen Auslands-Surf-Spass mit UMTS und Flatrate verspricht, gebucht, obwohl es in unserer Unterkunft und im näheren Umfeld keinerlei UMTS-Empfang gab. Immerhin hat Edge sehr gut funktioniert, um zum Lesen der Mails und für die täglichen Nachrichten, ein bisschen Navigieren und Ausflugstipps und Wettervorhersage stöbern reicht es ja auch aus.

Interessant wird es dann, wenn am 5. Tag (der Pass gilt für 7 Tage) eine SMS kommt, die mir mitteilt, dass mein UMTS-Volumen erschöpft sei, und ich ab sofort nur noch mit verringerter Geschwindigkeit surfen könne.

Nun ist das im Grunde nicht schlimm, denn es gab an meinem Standort sowieso keine schnellere Verbindung, und die Vertragsbedingungen sagen ganz klar, dass nach 100 MB gedrosselt wird. Für mich war der Service also vor und nach der SMS genau gleich.

Und doch: offenbar zählt die Telekom hier nicht mit, wieviel man per UMTS surft, sondern es gilt der komplette Datenverbrauch. Die ersten 100 MB dürfen per UMTS oder EDGE versurft werden, danach nur noch per EDGE. Selbst bei nochmaligem Studium der Bedingungen auf der T-Mobile-Seite ist mir nicht gelungen, das so herauszulesen:

Was passiert nach Verbrauch des Volumens oder Ablauf der Gültigkeit meines Travel & Surf Passes und welche Kosten entstehen maximal beim Daten-Eurotarif?<
Keine Sorge, es entstehen in keinem Fall zusätzlichen Kosten. Je nach Pass wird Ihre Datenverbindung automatisch getrennt oder Sie surfen mit dem WeekPass mit einer reduzierten Geschwindigkeit weiter (Bandbreitenbeschränkung). Hier entstehen Ihnen ebenfalls keine weiteren Kosten. Nach Verbrauch des Passes werden Sie automatisch wieder auf die kostenlose Internetseite geleitet, wo Sie bei Bedarf einen weiteren Pass kaufen können.

Also irgendwie lese ich das so, dass nach einem Verbrauch von 100 MB per UMTS die Bandbreite gedrosselt wird, und nicht, wenn 100 MB genutzt wurden, egal wie schnell. Aber wer hier Begriffe wie “Raubritterei”, “Beutelschneider” oder ähnliches im Hinterkopf hat, liegt sicher ganz falsch. Sicher war das ein Einzelfall, und ausserdem lag ein unglücklicher technischer Defekt in einem der Vermittlungsknoten beim Roamingpartner T-Mobile Hrvatska vor. Das Abbuchen der Option hat übrigens super funktioniert…