Seaside und CSS


Seaside vereinfacht die Entwicklung von Web-Anwendungen ungemein. Der elegantete Ansatz, alles in Smalltalk zu implementieren, anstatt sich durch seitenlange XML-Dateien zu wühlen, ist sehr mächtig und bringt große Vorteile in der Entwicklung aber vor allem auch beim Debuggen und damit bei der Wartung von Web-Anwendungen.

Bisher war das Styling einer Seaside-Anwendung eine eher paläantologisch anmutende Sache: auch in Seaside erstellt man CSS-Dateien nach guter Handwerksmanier. Im Rendering-Code einer Seaside-Komponente sind Bezüge auf CSS-Klassen und IDs zu kodieren, die sich im CSS wiederfinden.

Durch die Nutzung von Decorations kann man sich in einer Seaside-Anwendung zwar einiges in der Arbeit mit CSS erleichtern, aber der Kern der Sache bleibt:  der CSS-Code ist CSS-code, und der ist nicht wirklich lese- und wartungsfreundlic.

Besserung verspricht das open source- Projekt Phantasia zu bringen, indem es den Umgang mit CSS vereinfacht und dem Smalltalk-Entwickler vorgefertigte Stile und Komponenten in Form von Smalltalk-Quelltext bietet. Das ganze klingt sehr vielversprechend, und ich habe wieder ein Stück Software mehr auf der Liste der unbedingt noch anzuschauenden Sachen. Eine Frage, die sich natürlich aufdrängt, ist, wie sich Phantasia in der Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Web Designern einsetzen lässt…

Entdeckt bei Torsten Bergmann .